Die Kreuzimmunität

Teil 6.2 von 8 des Weges zum Verfassungs­gericht — ein Echt­zeit-Lehrgang in der Wirklichkeit mit ungewissem Ausgang — Stand 31.05.2021

Dicke Bretter bohren alleine reicht nicht — Kreuzimmunität kombiniert mit ‘Dicke Bretter bohren’. — Quellen: Tübinger Liste, eigentlich hier — dort jedoch ohne das Bild, dieses ist alleine hier zu finden. Grafik zur Kreuzimmunität aus dem Fachartikel ‘Deciphering the ins and outs of SARS-CoV-2-specific T cells’ in Nature. https://www.nature.com/articles/s41590-020-00838-5.pdf

Lesezeit: 9 min — ohne die übersetzten und Original-Zitate aus den Studien

Absicht und Zweck dieser Artikelreihe

Alles über die Absicht, den Zweck und Aufbau sowie Struktur dieser Ar­ti­kel­serie Auf dem Weg zum Verfassungs­gericht steht in Teil 1. Bitte dort nach­sehen.

Die Quellen dieses Artikels

sind ausschließlich Studien und Fachartikel und der Coronavirus-Steckbrief des RKI. [Fußnoten im Text, z.B. ⁸-⁴, verweisen auf Studie 8, 4. zitierter Satz]

Die Kreuzimmunität

Die was?

Die Kreuzimmunität!

Hört auch auf den Namen Teil-Immunität. Dies ist die Fähigkeit des Im­mun­systems, neue, unbekannte Eindringlinge aufgrund der Ähnlichkeit mit be­reits bekannten (und seinerzeit erfolgreich bekämpften) Eindringlingen zu erkennen. Auf ‘wissenschaftlich’: kreuz-reaktive T­-Zel­len zu hab­en. Das Wis­sen über die kürzlich noch neuen, unbekannten Teile der Ein­dring­linge wird im immunologischen Gedächtnis gespeichert. Dies ist die adaptive Im­mun­ität. Kann in allen Stärken von Ausprägungen und Wirkweisen auf­tret­en.

Das ‘kleine Geschwisterchen’ der Herden- oder Populations-Immunität. Der übersehenste, ignorierteste, un-erwähnteste und unbekannteste Aspekt der gesamten Corona-Epidemie. — Die Blaue Mauritius der Pandemie (für die äl­ter­en Leser) oder auch das Un­ob­tanium der Pandemie (für die jüngeren Le­ser)…

AHA.

Nie von gehört?

Ist auch nicht so einfach. Mir ist im ganzen Jahr 2020 ein (1!) Artikel in deutschen Leitmedien darüber bekannt.:

Screenshot des Artikel vom 09.08.20 der SZ. Viel mehr als das steht auch im Artikel nicht, der sich inhaltlich auf die unten verwendeten Quellen ¹ und ³ bezieht.

Dabei wächst das Wissen über die Teil- oder Kreuz­im­mun­ität rasant. Sowohl bei SARS­-CoV­-2 als auch die letzten Jahr­(zehn­t)e hindurch bei Influenza, Grip­­­pe, SARS, MERS und Schweine­grip­pe.

Anders als bei den medial prä­senten Antikörpern hört man von dieser gu­ten, wenn nicht der besten Nachricht des Jahres (2020 oder 2021, egal!) so gut wie gar nichts. Oder wie das British Journal of Medicine schreibt: “T-Zell-Stu­dien haben im Gegensatz zur Erforschung von Antikörpern, die die Nach­richt­en zu dominieren scheinen, nur spärlich mediale Aufmerksamkeit erhalten.” ⁹-⁷

Dann will ich mal meinen Teil beitragen, das zu ändern:

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Kreuzimmunität

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ist nicht so neuartig und trifft das Im­­mun­system nicht so unvorbereitet⁸-⁵ wie die Verantwortlichen dies immer betonen:

Humane Coronaviren (HCoVs, namentlich OC43, HKU1, NL63 und 229E) ¹⁰-¹ sind in der Menschheit weit verbreitet¹-³ und für leichte Atem­wegs­be­schwer­den ver­ant­wort­lich. Mehr als “90% der menschlichen Be­völ­ker­ung sind für min­destens drei dieser humanen Erkältungs-Coronaviren seropositiv.” ⁸-³ Seropositiv heißt, sie hatten in der Vergangenheit bereits Kontakt mit den auch CCC [= ‘common cold coronaviruses’] genannten Viren und haben Antikörper ge­bild­et. Die HCoVs weisen eine Teil­se­quenz­ho­mo­lo­gie¹⁰-² der Aminosäuren⁴-³ mit SARS­-CoV­-2 auf, sind diesem also nicht unähnlich.

Infektionen mit diesen [CCC-] Viren¹²-² machen etwa “20% der ge­wöhn­lich­en Erkältungen” ¹-³ aus und sorgen anschließend für eine Kreuz­im­mun­ität. Die -auf die Weltbevölkerung gesehen- seltenen zo­ono­ti­schen Coronaviren SARS­-CoV­-1 und MERS­-CoV führen nach durchgemachter Erkrankung eben­falls zur Kreuzimmunität.⁶-⁴

Weiter haben Studien herausgefunden, daß auch die weit verbreiteten CMV [=humane Herpesviren]¹¹-³ und die tierischen Betacoranaviren⁵-¹, sowie mög­licherweise auch der Wissenschaft noch unbekannte Coronaviren aus dem Tier­reich⁴-⁴ kreuzreaktive T-Zellen hervorrufen.

Es ist bekannt, dass verschiedene Viren “beim Menschen sehr unter­schied­liche pathologische Manifestationen [=Krankheitsbilder] verursachen”.⁴-² Dies liegt an der hochkomplexen Wirkweise von Viren als auch des Im­mun­sys­tems. So kann eine Immunantwort auch ausbleiben³-², vor allem dann, wenn die In­fek­tion sehr mild ist.³-³ “Innerhalb des Körpers sind die Rollen verschiedener Kom­po­nenten des Immunsystems komplex und mit­ein­an­der verbunden. B-Zellen pro­duzieren Antikörper, aber B-Zellen werden durch T-Zellen reguliert, und währ­end T-Zellen und Antikörper beide auf Viren im Körper reagieren, tun T­-Zel­len dies auf infizierten Zellen, währ­end Antikörper dazu beitragen, die In­fek­ti­on von Zel­len zu verhindern.“ ⁹-⁵

Gleichzeitig kann es eine sehr starke Immunantwort⁶-³ durch T-Zellen ge­ben, ohne daß der Infizierte überhaupt Krankheitssymptome bemerkt.³-⁶ Eine star­ke Immunantwort durch Antikörper hingegen ist immer auch mit einer deut­lich­en bis starken Erkrankung verbunden.⁶-³ Eine über­schieß­en­de Anti­kör­per­re­ak­ti­on kann auch die viel beobachteten Lungenpathologien auslösen.⁶-⁴

Im Gegensatz zu Antikörpern ist die Immunität durch T-Zellen lang­an­dau­ernd. Anhand der SARS-Epidemie 2003 wurden mindestens 17 Jahre Dauer nachgewiesen.¹-³+⁵-¹+⁷-²+¹¹-¹ “Antikörper sind nicht die ganze Geschichte” der Immunantwort⁹-⁴ resümiert eine Studie.

Nahezu alle auf der gesamten Welt beobachtbaren lokalen Besonderheiten der Pandemie sind durch die Viruseigenschaften und die Wirkweise des Im­mun­systems erklärbar¹-⁴:

Es ist allgemein bekannt, dass die Prävalenz [= Krankheitshäufigkeit, Ver­breit­ung] der vier hu­ma­nen Erkältungs-Coronaviren in mehrjährigen Zyklen statt­fin­det, die sich geo­graf­isch unterscheiden können.” ⁸-⁴ Die Unterschiede der geo­gra­fischen Verteilung, die Schwere der COVID-19-Epidemie, und der Zu­sam­men­hang zwischen dem Alter und Risiko sind damit erklärbar.⁸-⁴

“Bei der H1N1-Influenza-Pandemie 2009 bestand in der erwachsenen Be­völ­ker­ung eine bereits bestehende T-Zell-Immunität.” ³-⁶ Dies wurde von Ver­ant­wort­lich­en wie WHO und CDC lange bestritten, und “erst die wissen­schaft­lich­­en Da­ten zwangen die WHO und das CDC, die bis dahin verbreitete Ansicht, dass die meisten Menschen ‘keine Immunität gegen das Pandemievirus haben werden’ zu der Aussage zu ändern, dass ‘die Anfälligkeit der Be­völk­er­ung für ein Pan­de­mie­vir­us von dem Niveau der bereits be­steh­en­den Immunität gegen das Virus ab­hängt.’ 2020 scheint diese Lektion vergessen zu sein.” ⁹-² schreibt das British Me­dical Journal.

In den Studien 2020 wurden “142 T-Zell-Epitope des SARS-CoV-2-Genoms kar­tiert, um eine präzise Abfrage des SARS-CoV-2-spezifischen CD4+ T­-Zell­re­per­to­ire zu ermöglichen.” ¹⁰-¹ Dies sind 142 Ansätze mit denen das mensch­liche Im­mun­system das Virus erkennen kann (siehe Teilhomologie)! Da die Diversität der SARS-CoV-2-T-Zell-Antworten bei milden Symptomen von COVID-19 er­höht ist, [bedeutet dies den] Nachweis, dass die Ent­wick­lung von Im­mu­ni­tät die Erkennung mehrerer SARS-CoV-2-Epitope er­ford­ert.⁶-³ Epitope sind die Strukturen, gegen die im Zuge einer adaptiven Im­mun­antwort Anti­kör­per und/oder T-Zell-Rezeptoren gebildet werden.

Aus meiner Sicht bedeutet dies, daß eine natürlich er­wor­be­ne Immunität der durch Impfung erzeugten in praktisch allen Fällen über­legen ist.

Die Kenntnisse über die Kreuzimmunität auf Bevölkerungsebene [=Herd­en­im­munität] “in den nächsten Monaten [gemeint ist der Sommer 2020!]” ¹-⁵ aus­zubauen ist von “entscheidender¹-⁵, zentraler³-¹ und größter⁵-¹ Bedeutung” ¹-⁵, da diese Kenntnisse bei Modellierungen¹⁰-³ der Pandemie zu “dra­ma­tisch un­ter­schiedlichen Ergebnissen” ³-¹ führen, was “erheblichen Ein­fluß auf die Dy­na­­mik” ³-⁸ und damit auch “die Bekämpfung der COVID-19-Pandemie” ⁵-¹ in Form von Ausgestaltung und der laufenden Anpassung³-¹ der Maß­nahmen gegen das Virus haben wird.

Kann das mal jemand Herrn Lauterbach sagen?

Diese Forderungen der Wissenschaft sind auch nach bald* einem Jahr in der Politik auf vollständig taube Ohren gestoßen. [* als ob sich bis März da was ändern wird]

Die Herdenimmunität hat im letzten Jahr eine sehr merkwürdige Kar­rie­re er­lebt: Von der Gesetzesbegründung der Masernimpfpflicht, und mehrfach­er Er­wähn­ung des Nationalen Pandemieplans (NPP) [PDF] des RKI über ein frag­wür­di­ges Konzept (sog. ‘britischer, niederländischer und schwedischer Weg’, zu höchst kritikwürdig (z.B. Great Barrington Declaration, die üb­ri­gens die glei­­chen Forderungen aufstellt wie der eben genannte NPP, — aber das nur am Rande) bis zur Tabuisierung als “asoziales Konzept, mör­der­isch für die alten Bevölkerungsteile” in den Leitmedien.

Soweit die Immunität der Bevölkerung ermittelt wird geschieht dies durch nur viel weniger aussagekräftige Studien zur Seroprävalenz [=Häufigkeit von Antikörpern]. Diese “als Indikator unterschätzt [aber] das Ausmaß der Im­mun­ität auf Bevölkerungsebene gegen SARS-CoV-2.” ⁷-⁸

Hinzu kommt das gegenläufige Problem, daß “die begrenzte Verfügbarkeit von Tests und die vorrangige Prüfung sym­pto­ma­tischer Patienten […] zu einer er­heb­lichen Un­ter­schätz­­ung der Infektionslast und einer Überschätzung der Sterb­lich­keits­ra­ten [führen].” ¹-² … — aber ich schweife ab.

Über welche Zahlen reden wir hier eigentlich?

Zuerst die Zahlenwerte der Herdenimmunität. Maßgeblich ist hier der HIT, der herd immunity threshold. D.h. der Anteil an der Bevölkerung, der im­mun sein muss, um eine weitere Ausbreitung des Virus effektiv zu ver­hind­ern. Ein­fache Standardberechnung in Abhängigkeit der Re­pro­duk­ti­ons­zahl ohne Be­rück­sichtigung irgendwelcher Be­­son­der­­heit­en der Bevölkerung:
HIT = 1−1/Ro
Beispiel Masern, der Virus mit der höchsten Reproduktionszahl [Ro=18] aller Viren. Die Berechnung des Schwellenwertes der Herdenimmunität ergibt dies den hohen Wert von 95%:
HIT = 1−1/18 = 94,44%

Nun zu SARS-CoV-2 mit einem Ro~2,5 [Mittelwert der Schätzungen: 2–3]
HIT = 1 – 1/2,5 = 0,6 = 60%

Unter der Berücksichtigung der Inhomogenitäten in den Bevölkerungen wie Unterschiede in Mobilität, Soziale Kontakte, Reisen, Pendelverkehr (etc.) wur­de berechnet, daß nicht 2/3, sondern nur 42% bis “50% der Men­sch­en immun sein müssen, bevor die Herdenimmunität [gegen SARS-CoV-2] erreicht ist.” ⁹-³ Einige Forscher berechnen den Schwellenwert sogar nur in der Größ­en­ordnmung von 20%, wobei klar, ist daß dieser Wert auch geo­grafisch und be­völkerungsspezifisch unterschiedlich sein wird.

In jedem Fall wird er ziemlich sicher bei 60% und darunter liegen, höchst­wahr­scheinlich auch bei unter 50%.

Die vorliegenden und unten aufgeführten Studien aus aller Welt (Insti­tuts­ort in Klammern) kommen auf einen ‘unerwarteten hohen Grad an Im­mu­nität auf Bevölkerungsebene’ ⁷-⁶ und ziehen das Fazit, daß ‘eine sig­ni­f­kante Mehrheit der Weltbevölkerung wahrscheinlich SARS-CoV-2-reaktive T-Zellen hat’ ¹¹-³.
Die ermittelten Werte aus den Studien lauten:
35%¹-¹ *! (Max-Planck, Charité & TU Berlin),
20%²-¹, 40–60%³-⁴ *! und 20-50%⁸-¹ (La Jolla Institut, Kalifornien),
51%⁴-³ *! bzw. 50%⁵-¹ (Universität Singapur),
81%⁶-² *! (TU Tübingen) und
70%¹¹-² (MedGenome, USA + Indien)
[UPDATE 18.01.]: Die mit *! gekennzeichneten Studien zitiert auch das RKI. Details unten bei den Quellen [ENDE UPDATE]

Balkendiagramm mit Darstellung der ermittelten Werte an Kreuzimmunität gegen SARS-CoV-2 aus den zehn untenstehenden Studien. Werte angegeben als genauer Wert (Balken mit dunkelblauem ‘Ende’), als Bandbreite (Balken mit heller werdendem ‘Ende’). Mittelwert (hellblaue Linie): 46%. Unter dem Diagramm sind die derzeit in der Literatur zu findenden Angaben über die zu erreichenden Schwellenwerte der Herden- oder Populationsimmunität angegeben: 20% aufwärts (einige Forscher) 42% (Oxford) bis 60% (=HIT; herd immunity threshold mit der Näherungsberechnung HIT=1–1/Ro) als häufigste Angebe und Werte bis 90% (einige Forscher und Politker. Werte über 60% sind rechnerisch sehr unwahrscheinlich: Masern mit Ro von 18 hat einen HIT von 94,9%, SARS-CoV-2 hat einen Ro von 2–3 und daher eine HIT von 60%)

Der Wert für das Erreichen der Herden- oder Populationsimmunität liegt somit mindestens in Sichtweite (20%-35% K-I zu 50%-66% HIT) oder so­gar bereits seit März 2020 über der bereits vorhandenen (42%-50% HIT zu 70–81% K-I) Kreuzimmunität!
[UPDATE 18.01.]:

Kann das BITTE mal jemand Herrn Lauterbach sagen? Vielleicht das Robert-Koch-Insititut?

[ENDE UPDATE]
Ohne daß ich die Zahlen hier genauer bestimmen könnte: die Welt sieht mit jeder, mit egal welcher der Zahlen oben in jedem Fall anders aus!

Man möchte ‘Das Ende der Pandemie’ ausrufen. Hab ich ja auch getan. Oder wenigstens das Licht am Ende des Tunnels. Aber das ist per Definition der Impfstoff. Also gibt es trotz der guten Nachrichten noch viel zu tun.

Und damit die Politik diese guten Nachrichten auch endlich mal zur Kenn­tnis nimmt kommen alle Studien, alle Zitate und alle Informationen dieses Artikels 1:1 in meinen Sachvortrag der Verfassungsbeschwerde.

Es folgen die… [UPDATE 18.01.21]: …Quellen der Aussagen, aber vorher noch Zitate aus den Abschnitten ‘Immunität’ auf der Webseite und aus dem ‘Epidemiologischen Bulletins 02/2021[PDF] des RKI:
[Nummern der Original-Quellenangaben (z.B: 248) durch meine ([¹]) ersetzt.
Die Struktur des
Steckbriefs ändert sich mit jedem Update, daher ggfs. die Gesamtseite aufrufen, und dort den Abschnitt ‘Immunität’ suchen.]

[UPDATE 18.01.]: Aus dem Epidemiologischen Bulletin 02/2021:

Bevor Jubel ausbricht, bremst das RKI und widerspricht auf der Webseite erstmal den Aussagen der soeben zitierten Studien:

Man muss schon wieder sehr genau lesen:
1. warum wären denn weitere Studien erforderlich, wenn klar ist, daß dies keine protektive Immunität bietet? Weil es anscheinend doch nicht klar ist. Und das ‘protektiv’ scheint absichtlich überspezifisch, damit man ‘nicht schließen lassen’ schreiben kann. Denn auf Immunität kann man laut den Studien eindeutig schließen.
2. Lanzgzeitstudien fordern nahezu alle (von mir zitierten) Fachleute seit Frühjahr 2020: Streeck, Antes, Schrappe, Ioannidis, weiter die ECDC, die WHO und das RKI, und die Forscher aus den untenstehenden Studien.

Sollte man wirklich mal machen.

[UPDATE 21.01.21]:
Eine sehr gute verständliche Einführung in das ganze Thema gibt ein Arti­kel in der Deutschen Apotheker Zeitung vom 14.10.20 mit dem Titel:

Screenshot des Artikels. Wenn ich jetzt die www.deutsche-apotheker-zeitung.de zu einem Leitmedium erkläre, erhöht sich die oben beklagte niedirge Anzahl der Berichte um 100%

Mehrere der unten zitierten Studien und der Artikel vom British Medical Jour­nal werden hier beschrieben und zitiert. Lesenwert.

Aktuell kommt auch langsam etwas Fahrt in das Thema Kreuzimmu­ni­tät:

In der Entscheidung im Ordnungswidrigkeitsverfahrens 6 OWi — 523 Js 202518/20 vor dem Amtgericht Weimar (mit Freispruch wg. Ver­fas­sungs­wid­rig­keit der Corona-Verordnung) heißt es:

Ende meines Textes

Hier die Webseite zum Artikel:

bin-ich-schon-immun.de

Und hier die

Quellen der Aussagen:

* = Veröffentlichungsdatum
**= Diese (übrigens weltweit erste zu dem Thema!) Studie von Co-Autor Prof. Drosten habe ich bereits in dem Artikel ‘Was wäre die Lösung?’ ausgiebig ana­lysiert

[UPDATE 17.01.21]: Die Studie wird seit dem 15.11. auch vom RKI zitiert:

Screenshot von https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html. Studien zur Kreuzimmunität werden in Abschnitt ‘Immunität’ (derzeit Punkt 17) behandelt. Die Quellen werden unten am Ende der Seite des RKI aufgeführt. Die Nummerierung der Quellen ändert sich bei jedem Update.

[ENDE UPDATE]

Kernaussagen:

Kernaussagen:

[UPDATE 17.01.21]: Die Studie wird seit dem 15.11. auch vom RKI zitiert:

Screenshot von https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html. Studien zur Kreuzimmunität werden in Abschnitt ‘Immunität’ (derzeit Punkt 17) behandelt. Die Quellen werden unten am Ende der Seite des RKI aufgeführt. Die Nummerierung der Quellen ändert sich bei jedem Update.

[ENDE UPDATE]

Kernaussagen:

[UPDATE 17.01.21]: Die Studie wird seit dem 15.11. auch vom RKI zitiert:

Screenshot von https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html. Studien zur Kreuzimmunität werden in Abschnitt ‘Immunität’ (derzeit Punkt 17) behandelt. Die Quellen werden unten am Ende der Seite des RKI aufgeführt. Die Nummerierung der Quellen ändert sich bei jedem Update.

[ENDE UPDATE]

Kernaussagen:

Kernaussagen:

[UPDATE 18.01.21]: Die Studie wird seit dem 14.01. auch vom RKI zitiert:

Ausschnitt aus Screenshot von Seite 65 des Epidemiologischen Bulletins 02/2021 vom 14.01.21 [PDF].

[ENDE UPDATE]

Kernaussagen:

[UPDATE 17.01.21]: Die Studie wird seit dem 15.11. auch vom RKI zitiert:

Screenshot von https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html. Studien zur Kreuzimmunität werden in Abschnitt ‘Immunität’ (derzeit Punkt 17) behandelt. Die Quellen werden unten am Ende der Seite des RKI aufgeführt. Die Nummerierung der Quellen ändert sich bei jedem Update.

[ENDE UPDATE]

Kernaussagen:

Kernaussagen:

Kernaussagen:

Kernaussagen:

Kernaussagen:

Kernaussagen:

In die vorherigen Aussagen der Studien reiht sich auch die neue Quelle¹³ ein, die jedoch oben im Text (noch) nicht zitiert wird:

Anhang

Original-Textstellen der oben stehenden Zitate

Quelle ¹ Original-Titel: ‘SARS-CoV-2-reactive T cells in healthy donors and patients with COVID-19

Quelle ² — Original-Titel: ‘Phenotype of SARS-CoV-2-specific T-cells in COVID-19 patients with acute respiratory distress syndrome

Quelle ³ — Original-Titel: ‘Targets of T Cell Responses to SARS-CoV-2 Coronavirus in Humans with COVID-19 Disease and Unexposed Individuals

Quelle — Original-Titel: ‘SARS-CoV-2-specific T cell immunity in cases of COVID-19 and SARS, and uninfected controls

Quelle — Original-Titel: ‘Different pattern of pre-existing SARS-COV-2 specific T cell immunity in SARS-recovered and uninfected individuals

Quelle — Original-Titel: ‘SARS-CoV-2-derived peptides define heterologous and COVID 19 induced T cell recognition

Quelle — Original-Titel: ‘Robust T cell immunity in convalescent individuals with asymptomatic or mild COVID-19

Quelle — Original-Titel: ‘Pre-existing immunity to SARS-CoV-2: the knowns and unknowns

Quelle — Original-Titel: ‘Covid-19: Do many people have pre-existing immunity?

Quelle ¹⁰ — Original-Titel: ‘Selective and cross-reactive SARS-CoV-2 T cell epitopes in unexposed humans

Quelle ¹¹ — Original-Titel: ‘Immunodominant T-cell epitopes from the SARS-CoV-2 spike antigen reveal robust pre-existing T-cell immunity in unexposed individuals

Quelle ¹² — Original-Titel: ‘Deciphering the ins and outs of SARS-CoV-2-specific T cells

Quelle ¹³ — Original-Titel: ‘Highly functional virus-specific cellular immune response in asymptomatic SARS-CoV-2 infection

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Das Kleingedruckte

Kontakt

Wer Antworten weiß auf (hier ausnahmsweise keine) OFFENEN FRAGEN, wer Fehler entdeckt oder vermutet, wer weitere Argumente weiß oder wichtige Quellen kennt, darf — nein: soll! — sich gerne bei mir melden! Auch RAe sind gern gesehen!

Telefon: 03212–4882283

Email: klage-gegen-corona[@]email.de

HINWEIS (auch an die Trolle): natürlich bin ich da nicht direkt erreichbar! Die Nummer klingelt wonirgends, sie nimmt nur Sprachnachrichten ent­ge­gen. Diese und die Mails werde ich regelmäßig (vorsichtshalber mit dem Fing­er auf der Löschtaste) abrufen und mich zurückmelden.

Historie der Text-Überarbeitungen

  • 06.02.21 — Nummerierung der Artikelserie geändert: 8 Teile statt ‘[n]’
  • 21.01.21 — Update des Artikel am Ende des Textteils aufgrund des neu ge­fundenen Artikels in der DAZ und des Gerichtsurteils vom 11.01.21 durch das Amtsgericht Weimar. Entsprechende Aktualisierung der Quellen.
  • 18.01.21 — Update des Artikels aufgrund des Abschnitts ‘Immunität’ im ‘Epidemiologischen Bulletins 02/2021’ des RKI. Zitat aus diesem Abschnitt am Ende des Textes eingefügt. Markierung der fünften übereinstimmend zitierten Studie (Quelle).
  • 17.01.21 —Update des Artikels aufgrund des Abschnitts ‘Immunität’ im ‘Steckbrief Coronavirus’ des RKI. Zitate aus diesem Abschnitt am Ende des Textes eingefügt. Markierung der vier übereinstimmend zitierten Studien (Quellen¹+³++).
  • 09.01.21 — zweite Fassung, veröffentlicht
  • 04.01.21 — erste Fassung online zum Korrekturlesen